
Bei jeder Suche die bei Google durchgeführt wird, werden Daten zur Suche und zum Suchenden erfasst und zur Analyse gespeichert. Wer dann noch ein Google Konto hat und eingelocht ist, der ordnet der Suche auch gleich einen Namen zu. Wer Suchen möchte ohne dabei Spuren zu hinterlassen kann die Suchmaschine DuckDuckGo nutzen. Der Anbieter garantiert, das bei der Suche keine Daten erhoben werden oder die Daten des eigenen Rechners und Standortdaten (Geolokation) ausgelesen werden. Die Suchmaschine gibt es auch als iPhone-App.Man kann jetzt natürlich denken “Was soll’s? Mir doch egal was Google mit meiner Suchanfrage macht!” Aber dann soll man sich einfach mal Vorstellen was passieren kann wenn man nach Krankheiten sucht. Die Suche nach “Herpes” oder “Genitalpilz” wird dann mit dem Konto verknüpft und Google zeigt einem immer fleißig Werbung gegen diesen.
Oder man ist auf der Suche nach einem tollen Film den man sich anschauen möchte. Gibt bei Google den Namen und “Stream” oder “Download” ein und hat auch diese Information mit sich verknüpft.
An sich auch erstmal nicht schlimm. Google wird schon nicht Werbung für Streaming- oder Downloadseiten einblenden. Aber Google ist, zumindest in den USA, ein sehr guter Freund der Ermittlungsbehörden. Und technisch ist die Selektion nach Schlagworten kein Hindernis.
Wer wert drauf legt wirklich nur eine Suchmaschine zu nutzen und Ergebnisse zu bekommen ohne dabei Daten zu hinterlassen der kann auch mal eine andere Suchmaschine als die bekannten nutzen.
Denn nur weil Google oder Bing keine Ergebnisse zeigt, und bei Wikipedia kein Artikel existiert heißt es nicht das es zum Suchbegriff nichts gibt.